Krankenhausreform für die Menschen gestalten – Keine Lösung zu Lasten der Versicherten hinnehmen!

Krankenhausreform für die Menschen gestalten – Keine Lösung zu Lasten der Versicherten hinnehmen!

Krankenhausreform für die Menschen gestalten – Keine Lösung zu Lasten der Versicherten hinnehmen!

Nicht nur in der aktuellen Ausgabe der Zeitung „Das Parlament“ nimmt die Berichterstattung zum aktuell laufenden Gesetzgebungsverfahren im Zusammenhang mit der Neuordnung der Finanzierung der Krankenhauslandschaft einen breiten Raum ein. Dort wird Gesundheitsminister Karl Lauterbach mit den Worten „Wir machen keine Zugeständnisse bei der Qualität“ zitiert, während gleichzeitig die Sorge der Bundesländer vor einer vom Bund diktierten Strukturbereinigung formuliert wird. Und zwischen beiden Positionen wird enorm gerungen – und mittendrin die Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung, die bei alledem mit ständig steigenden Kosten konfrontiert werden. Und wenn bei den Kassen die Kosten in dem Maße weiter steigen, folgt daraus unweigerlich, dass die Beiträge für die Versicherten angepasst werden müssen.

Zu begrüßen ist aus Sicht der Versicherten ohne Frage, dass bei der Krankenhausreform eine Abkehr von der rein an wirtschaftlichen Aspekten orientierte Betrachtung der Abrechnung erfolgen soll. So können Häuser gerade im ländlichen Raum zu einer besseren Bilanz kommen, wenn sie über die Vorhaltepauschale zumindest eine Grundfinanzierung erhalten können. Selbstverständlich ist auch, dass die Konzentration auf besonders spezialisierte Häuser den Patientinnen und Patienten Vorteile bringen können, wenn sie bei Behandlungen darauf vertrauen können, von den besten und erfahrensten Ärzten in Krankenhäusern mit der besten Ausstattung behandelt werden. Der hier zur Verfügung stehenden Raum reicht bei weitem nicht aus, um den Sachverhalt umfassend darzustellen. Nachdenklich stimmt wie immer, dass wir wahrscheinlich über das teuerste Gesundheitssystem und es offensichtlich trotzdem nicht gelingt, eine Versorgung sicherzustellen, die den Versicherten und den Beschäftigten im Gesundheitssystem gerecht wird. Ob die Länder dabei immer mit offenen Karten spielen, ist zu hinterfragen. Folgt man Auswertungen des vdek sind die Betriebskosten der Krankenhäuser von 1991 bis 2019 um 264 Prozent gestiegen, während die Investitionsmittel der Bundesländer lediglich um 87,4 Prozent gestiegen sind (zitiert nach Kraftakt Krankenhausreform in Das Parlament Nr.27, 29.06.2024 Seite 3). Leider sprechen diese Zahlen für sich. Bund und Länder scheinen manchen Debatten zu führen, ohne auf die Versicherten zu schauen. Man darf gespannt sein, wann die entsprechenden Gesetzgeber den Weg finden das System zukunftsgereichtet aufzustellen.

Angesichts der heftigen Auseinandersetzungen rund um die Krankenhausreform scheint eine andere Reform im Gesundheitswesen gänzlich unterzugehen. Die „Titelgeber“ von Gesetzen haben sich wieder besondere Mühe gegeben: Das Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG) soll Teile der ambulanten medizinischen Versorgung neu ordnen und Ärzten und Patienten gleichermaßen dienen. In einem Gespräch mit dem zuständigen Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Dirk-Ulrich Mende am Rande einer Veranstaltung in Berlin, war zu erfahren, dass besonders die Entbudgetierung der Hausärzte und die Erleichterung der Gründung kommunaler medizinischer Versorgungszentren Anliegen des Gesetzesvorhaben sind. Aus Sicht der Krankenkassen dürfte ein Aspekt kritikwürdig sein. Durch die Festlegung einer Geringfügigkeitsgrenze soll es auf Seiten der Ärzte zu einem Bürokratieabbau kommen, während aus Kassensicht eine Beschneidung ihrer Prüfungsmöglichkeiten gesehen werden wird. 

„Den ländlichen Raum gemeinsam mit en Menschen vor Ort stärken“
von Klaus-Peter Dehde 20. Februar 2025
Dass die Zeitung es jetzt schafft, in einen Artikel über ein eigentlich nur positiv zu wertendes Ereignis in Zeiten vor einer Bundestagswahl so ziemlich jede Funktion mit politischen Parteien zu erwähnen, nur die Verantwortung in der federführenden Gemeinde, die das Projekt im Übrigen auch hauptsächlich finanziert hat, totschweigt, spricht für sich.
Im zweiten Anlauf die Weichen für eine gute Entwicklung in unserer Region.
von Klaus-Peter Dehde 19. Februar 2025
Heute habe ich die schöne Nachricht entgegennehmen können, dass wir mit unserem Projekt einer Dorfregion Elbufer in das Landesprogramm der Dorfentwicklung aufgenommen worden sind.
Nachweislich falsche Aussagen!
von Klaus-Peter Dehde 21. September 2024
Es muss wohl schlecht bestellt sein um die Auflage unserer einst geschätzten Lokalzeitung.
Und da hat er wieder zugeschlagen: der Investigativ-Journalistenstar !
von Klaus-Peter Dehde 18. September 2024
Fakenews statt objektiver Berichterstattung?
Ich setze auf die Menschen, für die 2 plus zwei nach wie vor 4 ist.
von Klaus-Peter Dehde 7. September 2024
Die Bürgermeistersprechstunde auf dem Kinderspielplatz in Neu Darchau hatte durchaus auch einen anderen Aspekt. Man darf gespannt sein, was die Lokalzeitung dazu berichten wird, hatte sie doch extra ihren besten Investigativ-Reporter zu einer Dorfsprechstunde geschickt.
Bürgerinnen und Bürger bereit erklärt daran mitzuwirken, die Spielplätze weiterzuentwickeln.
von Klaus-Peter Dehde 6. September 2024
Die große Teilnehmerzahl hat es belegt: es war mehr als richtig die Bürgermeistersprechstunde direkt auf dem Kinderspielplatz durchzuführen.
Für Kinder handeln und Sicherheit schaffen.
von Klaus-Peter Dehde 29. August 2024
Am 5.09.2024 werde ich eine Bürgermeistersprechstunde an ungewöhnlichem Ort durchführen. Ab 18:00 Uhr (bis 19:30Uhr) habe ich die Bevölkerung eingeladen, am Spielplatz in Neu Darchau ins Gespräch kommen zu können.
Richtig krank ist, was im Moment rund um den Spielplatz am Bolzplatz passiert.
von Klaus-Peter Dehde 22. August 2024
Die Bürgermeisterbeschimpfungen kenne ich ja nicht erst seit kurzem. Das gab es schon oft und die feigen, anonymen Typen können es nicht anders und fühlen sich dabei auch noch stark.
Aktion nach der ersten Rundfahrt des historischen Schaufelraddampfers „Kaiser Wilhelm“
von Klaus-Peter Dehde 14. August 2024
Es hat so viele schöne Begegnungen gegeben, Gäste aus der Metropolregion waren ebenso bei uns an der Elbe wie Menschen aus unserer direkten Umgebung.
Unter Leitung ihrer Vorsitzenden Eva Flügge war eine große Runde von Mitgliedern der AG60+ zu Gast i
von Klaus-Peter Dehde 15. Juni 2024
Die Mitglieder der AG60+ waren sehr beeindruckt über das, was ihnen präsentiert wurde. Wenn man in Neu Darchau ist, spielt unweigerlich auch die Planung des Landkreises Lüneburg zum Bau einer Elbbrücke durch die Gemeinde eine Rolle.
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